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DSL ohne Schufa

DSL-Verträge ohne Schufa Auskunft

DSL (Digital Subscriber Line) ist inzwischen Standard bei Internetverbindungen und wird in unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen angeboten. Die meisten Unternehmen setzen dabei auf Verträge über zwei Jahre. Abgerechnet wird monatlich. Heißt: Der Kunde zahlt im Februar die Leistung, die er im Januar in Anspruch genommen hat. Dieses Postpaid-Prinzip setzt in aller Regel eine ausreichende Bonität des Kunden voraus. Geprüft wird sie unter anderem anhand der Schufa-Akte und anderer Auskunfteien. Liegen negative Einträge vor, kann es sein, dass der DSL-Anschluss versagt bleibt. Es gibt jedoch durchaus Provider, die DSL ohne Schufa respektive DSL trotz Schufa anbieten.
 
DSL-Kosten
 
Der Markt für Telekommunikationsdienstleistungen hat sich in den vergangenen Jahren merklich gewandelt. Statt minutengenau oder entsprechend der Datennutzung abzurechnen, werden immer häufiger Flatrates angeboten. Diese Pauschalen umfassen üblicherweise sämtliche Inlandsgespräche und den Internetzugang. Gesondert bezahlt werden müssen lediglich die Telefonate zu Mehrwertrufnummern (zum Beispiel über die Vorwahlen 0137, 0180 oder 0900) oder ins Ausland. Bei normaler Nutzung sind die monatlichen Kosten damit sehr gut überschaubar. Sparpotenzial bietet unter anderem ein DSL-Vergleich.

 
Bonitätsprüfung
 
Für Interessenten, die einen negativen Schufa-Eintrag haben, ist der Weg zum günstigen DSL-Anschluss etwas holpriger, oft aber problemlos gangbar. Eine Bonitätsprüfung wird zwar in jedem Fall vorgenommen. Nur ganz wenige Provider verzichten ganz darauf. Entscheidend ist bei vielen aber nicht, ob ein Negativmerkmal in der Schufa ist, sondern inwieweit der Eintrag für die Kundenbeziehung von Belang ist. Denn Schufa-Eintrag ist nicht Schufa-Eintrag. Hier kommt es einzig und alleine auf die Einschätzung durch den Dienstleister an. Gilt der Eintrag als nicht relevant, steht einem Vertrag vom Prinzip her nichts mehr im Weg. Problematisch wird es, wenn es schon vorher Probleme im Telekommunikationsbereich gab und Rechnungen unbezahlt blieben. Dann ziehen selbst tolerante Firmen die Notbremse. Solche Vorfälle sind dann nicht nur bei der Schufa, sondern auch bei branchenspezifischen Auskunfteien gespeichert.
 
DSL trotz Schufa
 
Vorsichtig sollte man auch sein, wenn die Angebote nicht nur Internet und Festnetz umfassen, sondern zusätzlich mit einer Mobilfunkkarte aufwarten. Sie kann zum Stolperstein werden. Deshalb ist es besser, auf den Mobilfunkvertrag zu verzichten, wenn ein Schufaeintrag vorliegt. Grundsätzlich ist es ratsam, sich vorher zu informieren, ob ein Negativmerkmal als Ausschlusskriterium gilt. Wenn alle Stricke reißen, gibt es – jedoch nur ganz selten – DSL auch in der Prepaid-Variante. In dem Fall müssen die Gebühren vorab gezahlt werden. Allerdings gilt auch hier meistens eine längerfristige Vertragsbindung.